80 Jahre Guernica

Dem Artikel auf GFP ist nichts hinzuzusetzen:

 

Testlauf für den Weltkrieg
26.04.2017

BERLIN
(Eigener Bericht) – Noch am heutigen 80. Jahrestag der Zerstörung der spanischen Stadt Guernica durch den Bombenterror der deutschen Legion Condor hält die Beihilfe der Bundeswehr für das ehrende Gedenken an Condor-Kampfpiloten an. Condor-Flieger hatten Guernica am 26. April 1937 vollständig in Schutt und Asche gelegt, um dem Faschisten Francisco Franco im Spanischen Bürgerkrieg zum Sieg zu verhelfen. Das Massaker, das mindestens 300, laut manchen Schätzungen sogar mehr als 1.000 Menschen das Leben kostete, diente zugleich als Testlauf und gelungenes Vorbild für spätere deutsche Luftangriffe auf Polen, die Niederlande, Jugoslawien und die Sowjetunion. 80 Jahre Guernica weiterlesen

Warum?

Diese Frage hatte ich mir so eigentlich nicht gestellt.

Bis ich diesen Artikel las:

 

Eine unabweisbare Frage

Die Geschichte des faschistischen Massenmords an den ­europäischen Jüdinnen und Juden ist breit erforscht. Die Motivation aber beschäftigt die Historiker nur am Rande. Über die Frage nach dem »Warum?« (Teil 1)

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Planung und Ausführung der Vernichtung – die Villa am Wannsee, wo am 20. Januar 1942 faschistische Spitzenfunktionäre über die Vernichtung der Juden berieten…

Wurden eigentlich alle Verbrecher von Auschwitz bestraft? Saßen wirklich alle auf der Anklagebank?

Sascha's Welt

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von Nikos Boyiopoulos

Am 27. Januar 1944 erreichte die Rote Armee Auschwitz. Vor 73 Jahren. Was damals aufgedeckt wurde, wird für immer an jene Aussage erinnern: Die Tiere sind Gottes Schöpfung, die Bestialität ist das Werk von Menschen, oder – um konkreter zu sein: jener Untermenschen, die den Übermenschen priesen, um ihre Grausamkeit zu rechtfertigen. Ist es also wirklich sinnvoll, den 27. Januar zum „Internationalen Tag für die Opfer des Holocaust“ [1] zu machen? Das hängt davon ab, wie man sich der heutigen Zeit annähert. In einer Zeit des Trump, der Le Pen, des Wilders, des Orban, der Nazi in der Ukraine, der Goldenen Morgenröte…

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Lebensbedingungen im KZ Buchenwald

Sascha's Welt

BuchenwaldIm Jahre 1980 erschien in der DDR in der Reihe „WEIMAR – Tradition und Gegenwart“ das Heft 25 über die Lebensumstände der Häflinge im KZ Buchenwald während der Zeit der Nazidiktatur. Heute besitzt dieses Museum kaum noch einen informativen Charakter. So wurden kurz nach 1990 aus der ständigen Ausstellung dieser Gedenkstätte Exponate entfernt, die die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der SS belegen, wie zum Beispiel die aus Menschenhaut gefertigten Lampenschirme. In dem Heft kann man einen kleinen Teil dieser Grausamkeiten nachlesen, die allerdings heute kaum mehr vorstellbar sind. „Eine wesentliche Rolle in der internationalen Lagerleitung spielten die Kommunisten. Die KPD war die einzige Partei in Deutschland, die ihren Kampf gegen den Faschismus konsequent auch im Konzentrationslager fortgesetzt hat…“ [1] Im folgenden nun einige Ausschnitte aus dieser Dokumentation:

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Bin wieder hier

Blutstrasse01Da war es wieder: dieses Gefühl, Kribbeln in der Magengegend, Frösteln über den Rücken.

Jedesmal, wenn ich die A4 bei Gelmeroda verlasse, befällt es mich. Nein, es ist nicht die Autobahnkirche. Es ist die Geschichte, das dunkle Kapitel Weimars, das mich magisch anzieht. Egal ob ich alleine im Auto sitze, mit einem Kollegen hier her komme, ob mein Sohn dabei ist oder meine Frau mich begleitet. Dieses unbeschreibliche Gefühl.

Den Berg hinunter, nach Weimar, links abbiegen, Trierer Straße, am Hauptbahnhof links ab und dann den Berg hoch.

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